Schwierigkeitsgrad: einfach
Personen: 8-12
Wartezeit: 30 min Teigruhe
Zubereitungszeit insg.: ca. 20 min
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Wer hat die Wähe erfunden? Die Schweiz, werden die Schweizer sagen. Mit oder ohne Rundumleuchte. So ganz sicher kann man sich da nicht sein, denn es gibt in einem bestimmten geografischen Gebiet in Europa ungefähr das gleiche Gericht unter verschiedenen Namen. Vermutlich hat es sich verbreitet, lange bevor es die heutigen Staaten gab und wurde dann einfach regionalsprachlich geführt.

So gibt es in Frankreich bis ins obere Rheingebiet die Quiche. Das Wort wurde wohl vor unendlichen Zeiten mal vom Deutschen Wort "Kuchen" abgeleitet. Ein gebackener Teigboden, verschieden belegt, mit Eier-Sahne-Guss. Im Pfälzischen gibt es die Lauchtorte. Im Elsass gibt es den beliebten Flammkuchen, der es mittlerweile auch überregional in einige Restaurants geschafft hat. Und in der Schweiz gibt es die Wähe. Auch sie läßt sich vielfältig von süß bis herzhaft zubereiten.

Bei Wähen muss man verhindern, dass der Boden durchweicht. Deshalb sollte man sie auf einem Blech backen, das die Wärme gut leitet. Hierfür eignen sich die Pizzableche aus Schwarzblech (schimmern schwarzblau) sehr gut. Bei stark wasserhaltigen Belägen, wie z.B. Spinat, wird der Boden zuvor mit Semmelbrösel bestreut. Hilft das alles nichts, kann man eine Wähe auch kurz vorbacken, bevor man sie belegt. Als Alternative zum Guss aus saurer Sahne gehen auch Schmand, Schlagsahne oder Creme fraîche.

Und wie geht’s?

Wähenteig (Grundrezept) für 2 Wähen zu ca. 30 cm Druchmesser

Zubereitung:

  1. Mehl, Salz und Backpulver in eine Rührschüssel *) geben.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und dazugeben.
  3. Wasser dazugießen.
  4. Alles mit einem Rührgerät *) mit Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei mittlerer Geschwindigkeit dauert das ca. 2 Minuten. Zum Schluß per Hand durchkneten. 

  5. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Block formen.
  6. Den Teig zu einem Rechteck von ca. 10 x 30 cm ausrollen.
  7. Die beiden Schmalseiten so zur Mitte hin falten, dass sie sich dort treffen.
  8. Anschließend an der Berührungsstelle zusammenklappen, so dass vier Lagen entstehen.
  9. Schritte 6 bis 8 noch zweimal wiederholen. (insgesamt 3 doppelte Touren)
  10. Teig abgedeckt im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig kann man auch einfrieren. Abgedeckt ist er im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar. Er darf nicht austrocknen. Aus dem Wähenteig lassen sich dann viele verschiedene Sachen zaubern.

Eine Alternative zum Wähenteig stellt Tiefkühlblätterteig dar, der ähnlich hergestellt wird.

 

 

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