RadwegLastenfahrräder können in Großstädten ein klein wenig zur Verkehrsentlastung beitragen. Inzwischen gibt und gab es in Deutschland verschiedene Förderprogramme für Privatleute, Fahrrad-Sharing und Geschäftsleute. Man kann leicht danach im Internet nach Presseberichten zum Thema suchen. Ich versuche mal einen Überblick. Stand 03/2019.

Bundesrepublik Deutschland

  • Im Rahmen der Kleinserien-Richtlinie wird der Kauf von E-Schwerlastenfahrräder und Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr gefördert.
    Anträge können von private Unternehmen, Freiberuflern, Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser sowie deren Träger und Kommunen stellen.
    Die Förderquote beträgt 30% der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro Lastenfahrrad, -anhänger oder Gespann.

Baden-Württemberg

  • Die Förderanträge laufen über die L-Bank. Es wird der gewerbliche, gemeinnützige, gemeinschaftliche oder kommunale Einsatz von Elektrolastenrädern oder Elektrolastenanhängern gefördert.
    Anträge können durch Unternehmen, Körperschaften des privaten Rechts, Freiberufler, gemeinnützige Organisationen oder Kommunen mit Sitz in Baden-Württemberg gestellt werden.
    Es gibt Zuschüsse für Einzelfahrzeuge bis zu 3.000 EUR. Weiterführend: Flyer
      
  • Heidelberg hat seit 01.12.2018 aktualisierte Förderbedingungen. Anträge können natürlichen Personen und Unternehmen stellen.
    Bezuschusst wird der Kauf mit 50% der Anschaffungskosten, jedoch maximal 500 EUR für Elektro-Lastenräder mit Öko-Strom-Ladung, maximal 300 EUR für muskelbetriebene Lastenräder und maximal 100 Euro für Lastenanhänger.

  • Die Stadt Lahr hat Ende 2018 eine "Richtlinien für die Beantragung einer Kaufprämie für (E-)Lastenräder" beschlossen. Anträge dürfen von Privatpersonen gestellt werden.
    Die Förderhöhe beträgt 300 EUR für ein Lastenrad und 500 EUR für ein E-Lastenrad.

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

  • Die Region Hannover förderte bereits 2017 und 2018 den Kauf von Lastenfahrrädern.
    Bis zu 1.000 Euro Zuschuss gab es beim Kauf eines gewerblich genutzten Lastenrades oder Lastenpedelecs für Firmen, Freiberufler, Genossenschaften, Stiftungen oder Vereine.
    Die Mittel wurden ausgeschöpft.
         
  • Der Landkreis Grafschaft Bentheim fördert auf der Basis des 2016 beschlossenen Radverkehrskonzeptes den gewerblichen Nahverkehr. Die Anschaffung von Lastenfahrrädern wird mit 500 EUR bezuschusst. 
      
  • Die Stadt Lingen (Ems) hat Ende 2018 die "Richtlinie der Stadt Lingen (Ems) zur Förderung des käuflichen Erwerbs von Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs" beschlossen.
    Anträge dürfen Privatpersonen und Unternehmen stellen. Die Förderung ist nachranging nach anderen Fördermöglichkeiten und Doppelförderung mit anderen Programmen ist ausgeschlossen.
    Die Höhe der Förderung beträgt 25% der Anschaffungskosten, jedoch maximal 500 EUR.

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

  • Die Mainzer Stadtwerke unterstützen interessanterweise den "Masterplan 100% Klimaschutz" der Stadt Mainz. Kunden der Stadtwerke werden mit 100 EUR Fördergeld für ein Elektro-Fahrrad, 600 EUR Fördergeld für ein Elektro-Lastenrad und 150 EUR Fördergeld für einen Elektro-Roller gefördert.

Saarland

  • Das Saarland hat seit 2017 den Kauf von Lastenfahrrädern für Kommunen, Landkreise und kommunale Betriebe gefördert.
    Die Richtlinie wurde verlängert, aber Anträge können weiterhin eingereicht werden. Vorbehaltlich der Zustimmung der erforderlichen Gremien wird das Förderprogramm 2019 und 2020 fortgeführt.

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

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