Los geht's: Anhand der Bestandsaufnahmen von Bad, Küche und Haushalt ersetze ich schrittweise Produkte in überflüssiger Kunststoffverpackung durch gleichwertige Alternativen - am besten unverpackt oder in Glas bzw. Papier.

Begonnen habe ich im August 2018. Und wie ich das mache, lest ihr im Folgenden.

5.1. Vorratsverpackungen durch Konservengläser und Glasflaschen ersetzen

Als erstes werden alle Küchenschränke aufgeräumt. Überflüssige Plastetüten und -verpackungen raus. Alternative Vorratsgefäße rein. Alles beschriften und Ordnung sowie Übersicht schaffen.

Siehe hierzu den Beitrag: 5.1. Vorratsverpackungen durch Konservengläser, Dosen und Glasflaschen ersetzen

 

5.2. Kein Obst und Gemüse mehr in Plastikverpackung kaufen

Ein Blick in meinen Gelben Sack hat gezeigt, dass Plastikmüll überwiegend von Molkereiprodukten sowie Obst und Gemüse stammt. Bei Obst und Gemüse sind es die für mich überflüssigen Industrieverpackungen (Boxen, Schalen) und Folien.

Zum Verständnis: Nicht-Ziel: Ich will nicht auf Bio umstellen. Ziel: Plastikmüll vermeiden.

Siehe hierzu den Beitrag: 5.2. Kein Obst und Gemüse mehr in Plastikverpackung kaufen

Die detaillierte Aufschlüsselung findet sich im Beitrag: Tipps für weniger Plastik in der Küche -> Plastikfreie Alternativen

Hierfür habe ich zur Orientierung für regionales Obst und Gemüse zwei Ernte-Kalender mit Links zu Rezepten:

Und ein Blick auf konventionelle und biologische Produktangebote: 5.2.3 Muss unverpacktes Obst und Gemüse unbedingt Bio sein?

 

5.3. Alternative für alle Dosenkonserven und Verbundverpackungen

Ich will aufgrund des fehlenden Verbotes für Bisphenol A (BPA) keine Konservendosen mehr kaufen. Die letzte Stichprobe vom BUND vom August 2017 war nicht besonders erfreulich. Damit scheiden viele Produkte aus dem Supermarkt und Discounter für mich aus.

Siehe hierzu den Beitrag: 5.3. Alternative für alle Dosenkonserven und Verbundverpackungen

 

5.4. Alternative für Molkereiprodukte in Kunststoffverpackung

Milchprodukte wie Frischkäse, Quark, Kräuterzubereitungen, Saure Sahne, Schmand, Schlagsahne, Crème fraîche usw. sind klassisch in Kunststoffbechern. Lt. Auskunft einer Molkerei, die ich angefragt habe, ist Mehrweg bei diesen Kleinpackungen ökologisch und haptisch nicht sinnvoll. Zum einen sind viele Produkte von fester Konsistenz und lassen sich schwer aus kleinen Gläsern löffeln. Das könnte man noch vernachlässigen, schließlich gibt es Senf auch im Glas. Aber viel entscheidender ist das Gewicht des Glases. Die Relation von Inhalt zum Glas ist einfach sehr schlecht und die Produkte werden überregional transportiert. Die Aufwendungen für Diesel, Personal, Energie etc. für ein Mehrwegsystem von Kleingefäßen würden die Umwelt zu stark belasten. Bisher gibt es dafür keine Lösung.

In Mehrwegbehälter kaufe ich Milch und Joghurt. Ich habe auch 0,5 Liter Sahneflaschen entdeckt, allerdings zu einem irrwitzig hohen Preis.

 

5.5. Ausschließlich Mehrwegtaschen für Einkäufe verwenden

Seit Jahren verwende ich Stoffbeutel *), Stofftaschen *) und einen Rucksack *) mit drei Fächern zum Einkauf. Für ganz schwere Sachen habe ich einen Einkaufstrolley *).

Daher gibt es beim Thema Mehrwegbehältnisse für mich nichts zu tun. Alles im happy-Bereich.

Im Beitrag Mehrweg-Behältnisse statt Einweg für den Einkauf verwenden findet Ihr viele Alternativen für den Transport von Einkäufen.

 

5.6. Auf überflüssige Produkte verzichten.

Haarspülung, Deospray, Frischhaltefolien, Glaskeramikreiniger, Flüssigseife, Scheuermilch, Duschgel, Waschmittel und Wattepads gehören zu den ersten Produkten, die ich nicht mehr kaufe. Ich brauche sie nicht bzw. kann sie einfach ersetzen.

Siehe hierzu:

 

5.7. Bioabfall selber kompostieren.

Seit Juli habe ich ein ungewöhnliches Experiment am Laufen: Eine Wurmkiste. Sie funktioniert prinzipiell, aber ich bin noch nicht zufrieden. wink

 

5.8. Überprüfung der Kosmetikprodukte auf potenziell schädliche Inhaltsstoffe.

Im Rahmen der Recherche zu Mikroplastik habe ich mit der CodeCheck App die Produkte im Badetimmer überprüft und bin von einer Ohnmacht in die nächste gefallen. Dieses Thema hatte ich ursprünglich gar nicht auf dem Radarschirm.

Siehe hierzu den Beitrag 5.8. Ersetzen der Kosmetikprodukte mit potenziell schädliche Inhaltsstoffen.

 

Offene Probleme

  • Milchprodukte wie Frischkäse, Quark, Yoghurt, Kräuterzubereitungen, Saure Sahne, Schmand, Schlagsahne, Crème fraîche usw. sind klassisch in Kunststoffbechern. Hier suche ich noch nach Alternativen.
  • Haushaltsmittel wie Fettreiniger, Parkettpflege, Toilettenreiniger und Geschirrspühlmittel lassen sich durch simples DIY-Gebräu bisher nicht ersetzen.
  • Jeglicher Backkleinkram wie Zuckerdekor, Pottasche, Hefe, Backpulver, Vanillezucker, Hirschhornsalz usw. usf. ist oft in Folie eingewickelt oder in kunststoffbeschichtetem Papier abgefüllt.
  • Gewürze sind fast immer in Kunststofftüten verpackt.
  • Schüttgut, wie Sonnenblumensamen, Sesam, Kokosflocken, Leinsamen, usw, sind in meinem Umfeld fast immer in Kunststofftüten verpackt, selbst im Bio-Markt.

Siehe hierzu:

 

*) Amazon-Partnernet-Link. Die mit Sternchen *) gekennzeichneten Links sind sogenannte Werbe-Links, Affiliate-Links oder auch Provision-Links. Wenn Sie auf einen solchen Link klicken, gelangen Sie auf die Amazon-Website zu einem Produkt oder auch einer Liste von Produkten. Wenn Sie über diesen Link einkaufen, bekomme ich von Ihrem Einkauf eine Provision, die zur Deckung der Betriebskosten für diese Website verwendet wird. Für Sie verändert sich der Preis bei Amazon dadurch nicht. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.


Kommentar schreiben

Bitte wahren Sie einen respektvollen Umgang. Es gelten die Netiquette: https://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette

Sicherheitscode
Aktualisieren