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Kuckt mal, sind die nicht süüüüüß?

Foto: Heiko@Ringel und Rungel

Diese Schafe sind kurz vor Ostern nach Berlin gekommen. Und das kam so...

Wölfchen, ein depressives Berliner Schaf, Spitzenkandidat der DPS (Depressive Partei der Schafe), hat im März die Kinderabteilung von einem Tierheim besucht. Die drei kleine Racker waren ihm aufgefallen und er hat sie gefragt, ob sie mitkommen wollen. Gemeinsam haben sie sich auf die Suche nach neuen Wiesen gemacht, damit die Jung-Schafe wieder ein zu Hause finden. Schafe lassen sich in der Großstadt echt schwer vermitteln. Die meisten Tierheimbesucher wollen nur Hunde und Katzen. Oder Meerschweinchen. Manche auch einen Vogel. Manche haben auch schon einen Vogel. Aber Schafe... das ist sehr schwerig.

Kaum jemand in der Großstadt hat eine Wiese, und eine große saftige schon gar nicht. Und manche Nachbarn mögen Mähen auch nicht, weil sie schon mit spielenden Kindern ein "Lärmproblem" haben. Dabei sind Schafe total lieb und machen sich nützlich. Man muss keinen Rasen mehr mähen, die Wiese sieht tipp topp aus, Schafe sind kuschelig und bescheiden. Schafe quengeln auch nicht und wollen dauernd neue hippe Klamotten oder ein neues Handy. Schafe feiern auch keine lauten Partys oder besaufen sich und grölen Nachts rum. Früher haben Schafe sogar auf dem Flughafen Tempelhof gewohnt und dort das Gras auf dem Flugfeld gefressen. Aber solche Traditionen sind leider kaum noch zu finden und viel Wiese zum umgestörten Weiden gibt es in der Großstadt eigentlich nicht mehr.