Heilkräuter

In der Natur kann man viele Heilkräuter finden, die früher übliche Hausmittel waren. Wer sich auskennt, kann sie sammeln und auf teure "naturnahe" Medizin aus der Apotheke verzichten. Manche Kräuter sind auch hervorragend für die Küche geeignet.

 

Im Frühjahr trifft man beim Wandern manchmal plötzlich auf starken Knoblauchgeruch und kann dann meist in der Nähe eine große "Bärlauchwiese" entdecken. Wer sich zum Sammeln entschließt, muss sich nach der Wanderung rasch um die Zubereitung bzw. Konservierung kümmern.

Die bei manchen verhasste Brennnessel wird bei Heilkräuterkennern sehr geschätzt. Man kann z.B. die Samen essen, aus den Blättern Tee und Suppen zubereiten, und die Blätter auch als Alternative für Spinat verwenden.

Die Brennnessel tritt üblicherweise in Gruppen auf und wuchert meist flächig oder an Wegrändern. Auch in älteren Beständen findet man meist auch junge Triebe, deren Blätter noch zart sind.

Ich verwende die Brennnessel gern als Tee (harntreibend und "blutreinigend") im Frühjahr und wie Spinat zubereitet zu Nudeln.