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DIY-GeschirrspühlmittelGenau wie die Scheuermilch war auch mein Geschirrspühlmittel 3 Monate nach dem Beginn meiner Plastikmüllvermeidung aufgebraucht. Der Weg nach einer eigenen Mixtur war allerdings frustrierend.

Erst die dritte Mixtur brachte den Erfolg. Die Grundzutaten - bis auf eine - hatte ich bereits, weil ich seit 3 Monaten mein Waschpulver aus Natron, Waschsoda und Kernseife selbst herstelle.

Für das Geschirrspühlmittel verwende ich die alte Flasche wieder. Sie hat einen Schraubverschluss und kann leicht nachgefüllt werden. Ihr Fassungsvermögen sind 500 ml.

Variante 1

Zuerst habe ich ähnlich wie bei der Flüssigseife ein Geschirrspühlmittel mit Kernseife ausprobiert. Man kann verschiedene Mischungsverhältnisse ausprobieren. Meine Variante war diese:

Zutaten:

Waschsoda (Natriumcarbonat) ist gut als Reinigungsmittel geeignet und hat eine größere Waschwirkung als Natron.

Natron (Natriumhydrogencarbonat) ist als Putzmittel geeignet mit niedrigerer Waschleistung als Waschsoda. Es hat fettlösende Wirkung und neutralisiert Gerüche.

Kernseife löst die Oberflächenspannung von Wasser und ermöglicht es, z.B. wasserunlösliche Fette mit Wasser abzuwaschen.

Geschirrspühlmittelzutaten
Geschirrspühlmittelzutaten

Herstellung:

  1. Das Wasser in einem Topf erhitzen und dann die Seifenflocken einrühren, bis sie sich komplett aufgelöst haben.
  2. Die Flüssigkeit anschlißeend abkühlen lassen und ab und zu rühren.
    Sollte die Flüssigseife zu dick geworden sein, mehr Wasser ergänzen und ggf. nochmal erhitzen.
  3. Wenn die Flüssigkeit abgekühl oder nur noch lauwarm ist, Natron und Waschsoda zugeben.
  4. Alles in die Flasche füllen und fertig!

Man könnte noch ätherisches Öl zugeben, wenn man Duft wünscht. Beliebt sind blumige oder frische Düfte, wie Zitrone *). Hersteller machen das auch. Aber weder Hände noch Geschirr brauchen Duft. Also habe ich das weggelassen.

Fazit: Keine für mich akzeptable Alternative.

Das Geschirrspühlmittel hat schlechte Eigenschaften bzgl. Verminderung der Oberflächenspannung und Reinigungswirkung. Durch die Kernseife bildet sich ein schmieriger Film im Spülbecken.

Variante 2

Nach der Pleite von Variante 1 habe ich es ohne Kernseife probiert. Diesmal nur mit Hilfe der Waschkraft von Waschsoda und Natron. Damit bleibt die Lösung flüssig.

Zutaten:

DIY-Geschirrspühlmittel
DIY-Geschirrspühlmittel

Fazit: Keine für mich akzeptable Alternative.

Das Geschirrspühlmittel hat schlechte Eigenschaften bzgl. der Reinigungswirkung.

 

Tja, und nun?

Es scheint ein Problem zu sein, dass aus meinem Wasserhahn bestes Mineralwasser kommt. In meinem Postleitzahlenbereich liegt lt. lokalen Wasserbetrieben die Gesamtwasserhärte bei 13,9 - 16,0 °dH. Von 8,4 bis 14 °dH gilt Wasser als "mittelhart". Ab 14 °dH gilt Wasser als "hart". Von

 

Variante 3

Nach zwei Pleiten ein dritter Versuch. Diesmal mit zusätzlichem natürlichen Waschtensid Betain und Zitronensäure als Wasserenthärter.

Betain soll leicht biologisch abbaubar sein. Es soll auch mild und gut hautverträglich sein sowie die Schleimhäute nicht reizen.

Zutaten:

und separat

Herstellung:

  1. Das Wasser in einem Topf erhitzen und dann die Seifenflocken einrühren, bis sie sich komplett aufgelöst haben.
  2. Die Flüssigkeit anschlißeend abkühlen lassen und ab und zu rühren.
  3. Wenn die Flüssigkeit abgekühl oder nur noch lauwarm ist, das Natron zugeben.
  4. Anschließend das Betain untermischen.
  5. Alles in eine alte Spühl-Flasche füllen und fertig!

Bei hartem Wasser verwende ich noch zum Enthärten des Spühlwassers eine Zitronensäurelösung. Dazu

  1. fülle ich eine zweite alte Spühl-Flasche mit Wasser und gebe
  2. einige Löffel Zitronensäurepulver hinein.

Beim Einlassen des Spülwassers kommt dann erst ein kräftiger Spritzer Zitronensäure in die Spüle und dann hinterher erst das Spülmittel.

Fazit: Funktioniert in Kombination mit Betain und Zitronensäurelösung zufriedenstellend.

 

 

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