Ökologie

  • Hier führe ich eine Liste von plastikfreien Online-Shops, die ihre Produkte in Papiertüten verpacken und Pappkartons versenden. Die Shops haben keinen Kunststoffverpackungskram oder Füllstoff bzw. bieten Papierverpackung auf Anfrage ohne Mehrkosten an. Ein Sortiment aus Bio-Produkten bzw. Naturkosmetik ist keine Bedingung.

    Online-Händler, die gelistet werden möchten, mögen mir bitte eine E-Mail schicken oder sich per Post melden.

  • Grünzeit im PlayStoreBei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein habe ich die knuffige App Grünzeit entdeckt, mit der man den Erntekalender immer auf dem Handy hat.

    Die VZ hat die Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse, die man von Flyern oder diversen Veröffentlichungen kennt, in ein handliches digitales Format gebracht.

  • WurmkisteIn meiner Küche fällt recht viel Biomüll an. Ich bereite Speisen gern mit frischem Obst und Gemüse zu und habe daher regelmäßig Schalen, Strünke, Blätter, aber auch mal matschige Früchte als Bioabfall. Dank Faulheit sammeln sich die kleinen Mengen im Abfalleimer und fangen dann an zu stinken oder ziehen Fruchtfliegen an. Mangels Komposthaufen bleibt nur die ebenfalls stinkende Biotonne, die kaum bodenvoll und selten abgeholt wird oder der Restmüll, der an meinem Wohnort in der Regel verbrannt wird. Vor kurzem bin ich auf eine ökologische Idee gestoßen, die bei manchem eher skeptische Reaktionen hervorrufen wird: Die Wurmkiste.

  • BUND-EinkaufsratgeberIm Beitrag Wie erkennt man Kunststoff in Kosmetika? steht, wie man Produkte vor dem Kauf auf Mikroplastik prüfen kann. Ohne Kenntnis der speziellen Bezeichnungen - und davon gibt es über hundert Varianten - oder einer App ist das nämlich schwer oder unmöglich.

    Beim Erkennen dieser Stoffe hilft die CodeCheck App. Mit ihr kann man direkt im Laden die Produkte auf bedenkliche Inhaltsstoffe prüfen. Und damit kann man als Verbraucher dann auch auf den Kauf verzichten.

  • Microplastics in sedimentsWie so oft im Leben kann man unter einem Begriff verschiedene Dinge verstehen. Tatsächlich gibt es bis heute unterschiedliche Auslegungen, je nach Interessenslage von Verbraucherschutzverbände, Industrie, Naturschützern, Politikern usw. Das wird bei der Verwendung des Begriffes oft nicht differenziert. Erst bei genaueren Stellungnahmen wird klar, was genau wer unter dem Begriff jeweils versteht. Grund genug, sich die gegenwärtige Definition einmal anzusehen.

  • DIY-ObstbeutelDer Blick in den Gelben Sack offenbarte mir überwiegend Verpackungsmüll von Obst und Gemüse. Gewichtsmäßig zwar sehr klein, aber mengenmäßig sehr groß kommen die Obstbeutel hinzu.

    Beides möchte ich vermeiden. Für das Schneidern die DIY-Obstbeutel bekam ich Hilfe von jemanden mit einer Nähmaschine. Zwei verschiedene Stoffe probiere ich gegenwärtig aus. Einer ist aus reiner dünner Baumwolle und wirkt etwas fragil. Der zweite Stoff ist feiner Netzstoff aus Polyester.

  • Shampoo aus RoggenmehlDer Handel ist voll mit Shampoos für trockenes, fettiges, normales, dunkles, blondes, koloriertes, kurzes und langes Haar, das die Haare fluffig, geschmeidig, glänzend usw. macht. Yeh. Braucht die Welt. Natürlich in Kunststoffflaschen. Die Inhaltsstoffe sind in Fachchinesisch verschlüsselt und der Laie weiß sowieso nicht, was man sich ins Haar schmiert.

    Es gibt eine kinderleichte biologische spottbillige Alternative!

  • Laut Umweltbundesamt (UBA) Deutschland wurden 2016 ca. 10,6 Prozent der Kunststoffverpackungsabfälle exportiert (2). Großimporteur war über viele Jahre China. In 2017 wurden zum Beispiel Folienabfälle für fast 500 EUR/Tonne nach China verkauft (1).

    Die chinesische Regierung hat jedoch beschlossen, keinen Plastikmüll mehr anzukaufen. Seit Ende Dezember 2017 gilt ein Einfuhrstopp. Verschiedentlich war zu hören, dass es u.a. damit zu tun hat, dass der Plastikmüll stark verschmutzt und nicht sortenrein war. Andererseits steigt der Wohlstand in China rasant, so dass das Land inzwischen genug eigenen recyclebaren Müll produziert.

  • EinwegplastikgeschirrErst vor kurzem hat man nachgewiesen, dass Menschen Mikroplastik ausscheiden, es also essen und es den Verdauungstrakt durchläuft. Inzwischen bildet sich ein allgemeines Bewusstsein über das Umweltproblem heraus. Das EU-Parlament stimmte am 24.10.2018 mit 571 Ja-Stimmen gegen 53 Nein-Stimmen bei 34 Enthaltungen für einen Richtlinien-Entwurf zum Verbot bestimmter Einwegplastikartikel (5).

    Zu den betroffenen Kunststoffprodukten gehören:

    • Einwegteller
    • Einwegbesteck (Gabeln, Messer, Löffel, Essstäbchen (Chopsticks))
    • Rührstäbchen
    • Trickhalme
    • Luftballonhalter
    • Wattestäbchen

    Für diese Produkte gibt es aus Sicht der EU-Kommision bereits Alternativen.

  • Schrittweise ersetze ich schädliche Stoffe, "Plastikschrott", Mikroplastikquellen und Müllquellen durch nachhaltigere Lösungen. Manchmal finde ich die Sachen bei meinen Recherchen bei Amazon. Ich setze die Dinge dann erstmal auf eine Merklste bei Amazon. Später suche ich bei Kleinanzeige oder in lokalen Geschäften. Aber oft werde ich nicht fündig. undecidedfrown

    Wenn Ihr mich mit einer Spende unterstützen wollt, könnt ihr mir einen der Artikel von der Wunschliste kaufen. Dann wird mir der Artikel zugestellt und die Suche hat ein Ende. Irgendwann würde ich mir die Sachen auch selber kaufen.

    Ich würde mich sehr über ein Geschenk und Unterstützung freuen.happy

     

    Link zu meiner Wunschliste

  • DIY-Flüssigseife3 Monate, nachdem ich mit dem Plastikmüllvermeiden angefangen habe, war meine Flüssigseife alle. Sowohl Nachfüllpack als auch Neukauf einer Flasche würde Müll verursachen.

    Zwei Alternativen: Festes Seifenstück verwenden oder Flüssigseife selber machen.

    Ich habe mich für letzteres entschieden. Der alte Seifenspender wird wiederverwendet, bis er kaputt geht.

  • Saisonkalender GemüseMöchte man regional und abwechslungsreich sein Gemüse kaufen, sollte man auch wissen, wann Erntesaison ist. Zu dieser Zeit ist die Chance hoch, dass einheimische Produkte am Gemüsestand zu haben sind und man auch die regionale Landwirtschaft unterstützen kann. Noch höhere Trefferquoten hat man auf Märkten, wo die Erzeuger direkt verkaufen.

    Die Verbraucherzentralen bringen mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft seit mehreren Jahren einen Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse heraus.

  • Saisonkalender ObstMöchte man regional und abwechslungsreich sein Obst kaufen, sollte man auch wissen, wann Erntesaison ist. Zu dieser Zeit ist die Chance hoch, dass regionale Produkte am Obststand zu haben sind und man auch die regionale Landwirtschaft unterstützen kann. Noch höhere Trefferquoten hat man sicherlich auf Märkten, wo die Erzeuger direkt verkaufen.

    Die Verbraucherzentralen bringen mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft seit mehreren Jahren einen Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse heraus.

  • HagebuttenHagebutten kennt eigentlich jeder. Die knallroten Früchte stammen meist von der Hunds-Rose (Rosa canina). Es gibt aber auch noch einige andere Rosenarten, wo die Hagebutten dicker oder runder sind.

    Der Name Hundsrose ist eigentlich oft gar nicht bekannt. Bei vielen ist der Strauch dann einfach ein Hagebuttenstrauch. Andere Bezeichnungen sind Wildrosen oder Heckenrosen.

  • Laut Nachrichtenmeldungen ist an der Küste von Indonesien ein verendeter Pottwal mit 6 kg Plastikmüll im Bauch angespült worden. Das Tier hatte 115 Plastikbecher, 25 Plastiktüten, einen Nylonsack, zwei Gummisandalen und 1000 weitere Kunststoffteile im Magen. (1)

  • StoffbeutelIm Jahr 2016 hat der Handelsverband Deutschland (HDE) mit dem Umweltbundesamt eine (unverbindliche) Selbstverpflichtung zur Reduktion von Plastiktüten abgeschlossen. Seitdem bekommt man große "Einwegtüten" fast nur noch gegen Geld oder gar nicht mehr. Als Alternativen wurden rasch u.a. Papiertüten an den Supermarkt-Kassen angeboten. Papier ist so schön nachwachsend. So hübsch ökologisch. Da ist man gleich beruhigt. Stimmt das wirklich?

  • Köthener Hausmacher LeberwurstMöchte man den Kunststoffberg der Kühlregale in der Wurst- und Fleischabteilung vermeiden, kann man zum Beispiel auf die Fleischtheke ausweichen. Genauso gibt es verschiedene Konserven in der Dose bzw. im Glas. Bei der Dose wüsste ich nicht, ob sie eine Innenbeschichtung mit Bisphenol A (BPA) hat.

    Konservengläser wären da problemlos. Beides, Blech und Glas, ließe sich jedenfalls gut recyclen. Und wie steht es beim Preis?

  • KonservendosenEs gibt Kunststoffe bzw. Kunststoffbestandteile, die hormonell wirksame Stoffe freisetzen und beispielsweise die Fruchtbarkeit von Menschen einschränken könnten. Hierzu zählt Bisphenol A (BPA). Man könnte zu dem Thema wohl Aktenordner füllen. Ich wollte mir nur einen kurzen Überblick verschaffen.

  • Unternehmensmeldungen war diese Woche zu entnehmen, dass gut 30 globale Unternehmen die Initiative "Alliance to End Plastic Waste" (AEPW) gegen Plastik-Müll gegründet haben. (1, 3) Die seit Jahren steigende öffentliche Abneigung gegen die Verschmutzung des gesamten Erdballs mit Plastik führt anscheinend zu einem Imageproblem für die Chemiebranche und manche kunststoffnutzende Firmen. Nun will man dem offenbar öffentlichkeitwirksam entgegentreten.

  • In Thailand ist Anfang Juni 2018 ein Kurzflossen-Grindwal verendet. Menschen hatten zunächst noch versucht, ihn zu retten, aber er starb. Die Obduktion ergab eine entsetzliche Todesursache, die der Wal nun mit vielen anderen Tieren teilt.