Kosmetik

  • Inhaltsstoffe KosmetikproduktIm Rahmen der Recherche zu Mikroplastik habe ich mit der CodeCheck App die Produkte im Badezimmer überprüft und bin von einer Ohnmacht in die nächste gefallen. Dieses Thema hatte ich ursprünglich gar nicht auf dem Radarschirm. 

    Ich möchte Euch mit der nachfolgenden Liste anregen, Eure Kosmetikprodukte selber zu prüfen und gegebenenfalls gegen andere Erzeugnisse auszutauschen.

  • BUND-EinkaufsratgeberIm Beitrag Wie erkennt man Kunststoff in Kosmetika? steht, wie man Produkte vor dem Kauf auf Mikroplastik prüfen kann. Ohne Kenntnis der speziellen Bezeichnungen - und davon gibt es über hundert Varianten - oder einer App ist das nämlich schwer oder unmöglich.

    Beim Erkennen dieser Stoffe hilft die CodeCheck App. Mit ihr kann man direkt im Laden die Produkte auf bedenkliche Inhaltsstoffe prüfen. Und damit kann man als Verbraucher dann auch auf den Kauf verzichten.

  • CodeCheck AppDie CodeCheck App ist meine Lieblings-App beim Kauf von Kosmetik und Lebensmitteln.

    Direkt über den Barcode auf dem Produkt prüft CodeCheck über das Internet, ob im Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

  • Aloe Vera Body LotionWer wie ich zu Hause haufenweise Aloe Vera Pflanzen hat, kann sich eine Aloe Vera Creme selber machen. Aloe Vera spendet Feuchtigkeit für trockene Haut.

    Zugeschrieben wird der Aloe Vera auch eine schmerzlinderne bzw. heilungsförderde Wirkung bei Verbrennungen und Sonnenbrand.

    Angenehm ist für viele eine Body Lotion, die sich gut verreiben lässt und schnell einzieht. Wenn man nur fest genug dran glaubt, hat man hinterher quasi wieder Babyhaut. laughinglaughinglaughing Hier mal ein Rezept für den Baby-Popo. tongue-out

  • HagebuttenHagebutten sind nicht nur als Tee zum Trinken gesund. Man kann damit auch die Haare spülen und auf gekaufte Haarspülung verzichten.

    Hagebutten braucht man nicht zu kaufen. Die Früchte der Hundsrose kann man im Herbst selber sammeln. Man muss nur mal in die Natur gehen. laughing

  • Shampoo aus RoggenmehlDer Handel ist voll mit Shampoos für trockenes, fettiges, normales, dunkles, blondes, koloriertes, kurzes und langes Haar, das die Haare fluffig, geschmeidig, glänzend usw. macht. Yeh. Braucht die Welt. Natürlich in Kunststoffflaschen. Die Inhaltsstoffe sind in Fachchinesisch verschlüsselt und der Laie weiß sowieso nicht, was man sich ins Haar schmiert.

    Es gibt eine kinderleichte biologische spottbillige Alternative!

  • DIY-Flüssigseife3 Monate, nachdem ich mit dem Plastikmüllvermeiden angefangen habe, war meine Flüssigseife alle. Sowohl Nachfüllpack als auch Neukauf einer Flasche würde Müll verursachen.

    Zwei Alternativen: Festes Seifenstück verwenden oder Flüssigseife selber machen.

    Ich habe mich für letzteres entschieden. Der alte Seifenspender wird wiederverwendet, bis er kaputt geht.

  • Wer Plastik vermeiden oder reduzieren möchte, findet recht schnell wieder zurück zu ganz normalen Seifenstücken *). Es gibt auch spezielle Haarwaschseife *).

    Zwei Problemchen ergeben sich oft. Zum einen das Trocknen der Seife nach Benutzung und zum anderen der restlose Verbrauch der Seife. Je kleiner das Seifenstückchen wird, desto fummeliger wird das Waschen oder es funktioniert gar nicht mehr. Aber man kann die Seifenrestestücke ganz einfach mit einem Seifenbeutel *) verbrauchen.

  • Zucker-Peeling mit Quark und HonigFür Peeling braucht man eigentlich keine Kosmetikprodukte sondern kann auch natürliche Stoffe verwenden. Hier einige Beispiele, die ich beim Herumschmökern gefunden habe.

    Konsumierenden Zivilisationsopfern ist die Selbstherstellung von Kosmetika vielleicht eher suspekt, aber wer neugierig ist, kann es ja mal ausprobieren:

  • DIY-StoffpadsWattepads verursachen jedes Jahr eine kleine Müllhalde. Man könnte zu Gute halten, dass man welche aus 100% Baumwolle kaufen könnte. Aber Baumwolle lässt sich auch nicht gerade mit einem Fingerschnipsen produzieren. Die Verpackung ist oft aus Kunststoff. Schließlich landet alles nach Einmalbenutzung im Müll.

  • Zutatenliste PeelinggelDie meisten Verbraucher können die Liste der Inhaltsstoffe von Kosmetika nicht einmal vorlesen. Eher bricht man sich die Zunge. Aber selbst wenn, versteht man die Inhaltsstoffe in der Regel nicht. Man muss das Fachchinesisch zunächst übersetzen. Und wenn man die Übersetzung hat, weiß man immer noch nicht, was der Inhaltsstoff bewirkt. Genauso sind auch die Mikroplastik-Sorten verschlüsselt. Sie können zum Beispiel in Peelings und Zahnpasta enthalten.

  • ZahnputzpulverIm Handel werden verschiedene Alternativprodukte zur Zahnreinigung angeboten, z.B. Zahnreinigungstabletten. Es gibt aber auch Möglichkeiten, eine alternative Zahncreme oder Zahnpulver selbst herzustellen.

  • NATRUE-LabelAuf der Suche nach schadstofffreier Kosmetik orientiere ich mich an Zertifizierungssiegeln für Naturkosmetik und den Angaben zu den Inhaltsstoffen.