Heilpflanze

  • Im Frühjahr trifft man beim Wandern manchmal plötzlich auf starken Knoblauchgeruch und kann dann meist in der Nähe eine große "Bärlauchwiese" entdecken. Wer sich zum Sammeln entschließt, muss sich nach der Wanderung rasch um die Zubereitung bzw. Konservierung kümmern.

  • Da Bärlauch besser frisch verwendet wird, sind die Vorräte saisonial schnell verbraucht. Etwas länger hält sich Bärlauch als Bärlauch-Pesto und eingefroren in der Tiefkühltruhe.

  • Da Bärlauch besser frisch verwendet wird, sind die Vorräte saisonial schnell verbraucht. Etwas länger hält sich Bärlauch als Bärlauch-Eiswürfel und als Pesto.

  • Wer Bärlauch sammelt, muss sich anschließend rasch um die Zubereitung bzw. Konservierung kümmern. Bärlauch-Salz als Gewürzsalz ist dabei eine Möglichkeit. Das Gewürzsalz kann man später noch um weitere Gewürze ergänzen.

  • Die bei manchen verhasste Brennnessel wird bei Heilkräuterkennern sehr geschätzt. Man kann z.B. die Samen essen, aus den Blättern Tee und Suppen zubereiten und die Blätter auch als Alternative für Spinat verwenden. Im Outdoor-Bereich gibt es Bushcrafter, die die Blätter anbrutzeln, bis sie knusprig sind. Ähnlich wie Chips. Das habe ich bisher nicht ausprobiert.

    Ich verwende die Brennnessel gern als Tee (harntreibend und "blutreinigend") im Frühjahr und wie Spinat zubereitet zu Nudeln.

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
    Personen: 2
    Zubereitungszeit insg.: ca. 45 min

     

    Brennnesselsuppe war bei der Nachkriegsgeneration durchaus bekannt, geriet dann aber in Vergessenheit. Heute ist sie aus Gesundheitsaspekten bei Heilkräuterkundigen wieder aktuell. 

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
    Personen: 2
    Zubereitungszeit insg.: ca. 30 min

    Fussili mit Brennnesseln

    Die Brennnessel ist eine wichtige Heilpflanze. Man kann sie jedoch auch wie Spinat verwenden.Brennnesseln enthalten zum Beispiel Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium und die Vitamine A und C. Von Vitamin C enthalten sie sogar doppelt so viel wie Orangen. Darüber hinaus liefern sie Eiweiß.

  • GundermannAb ungefähr April findet man z.B. in Wäldern meist am Wegrand das unscheinbare Gundermann-Kraut. Mit den blau-lila Blüten sieht der Gundermann flüchtig betrachtet etwas aus wie Taubnesseln.

  • Gundermann-SalbeGundermann kann mit seinen Wirkstoffen entzündungsmildernd und heilungsfördernd für die Haut verwendet werden.

    Hierzu stellt man sich eine Salbe her. Dafür benötigt man einige Grundstoffe, die man normalerweise nicht im Haushalt hat.

    Ich verwende die Salbe inzwischen seit 3 Jahren für die Hände.

  • Gundermann-TinkturGundermann kann man äußerlich als Salbe für die Haut verwenden. Bei schweren Erkältungen bzw. Infekten kann eine Tinktur helfen.

    Wie immer bei Heilpflanzen muss man ausprobieren, ob es einem im konkretem Fall hilft.

    Eine Tinktur wird hergestellt, indem man das Kraut ca. 1:1 mit Alkohol aufgießt und eine Weile stehen lässt.

  • HagebuttenHagebutten kennt eigentlich jeder. Die knallroten Früchte stammen meist von der Hunds-Rose (Rosa canina). Es gibt aber auch noch einige andere Rosenarten, wo die Hagebutten dicker oder runder sind.

    Der Name Hundsrose ist eigentlich oft gar nicht bekannt. Bei vielen ist der Strauch dann einfach ein Hagebuttenstrauch. Andere Bezeichnungen sind Wildrosen oder Heckenrosen.

  • HolunderbeerenIn Mitteleuropa sind drei Holunderarten heimisch. Holunder - auch Holler oder Fliederbeerbusch - wird wegen seiner duftenden und aromatischen Blüten und der vitaminreichen Beeren geschätzt.

    Holundersträucher oder auch die buschigen Holunderbäume können mehrere Meter hoch werden. Besonders alte Exemplare sind sehr verknöchert und haben oft mit Flechten übersäte Äste und Stämme.

  • Holunder-Apfel-Birnen-Gelee

    Gelees und Marmeladen mit Holunder sind eine leckere Sache. Für dieses Gelee benötigt man fertigen Saft, in den man die Blüten einlegt. Es geht auch sehr gut mit Orangensaft.

  • Holunder-Orangen-GeleeÄhnlich dem Holunder-Apfel-Birnen-Gelee kann man auch sehr gut Orangensaft verwenden. Mir schmeckt das Holunder-Gelee auf der Basis von Orangensaft sogar noch besser.

    Der Aufdruck auf den Gläser war leider ein Dreckfuhler. Da sollte nicht "Marmelade" sondern "Gelee" stehen.

  • Holunder-SirupHolundersirup ist sehr lecker zu Vanilleeis oder auch mit kühlem Sprudel aufgegossen als Erfrischungsgetränk im Sommer. Die Herstellung ist sehr einfach.

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
    Zubereitungszeit insg.: ca. 60 min

    HolunderküchleHabt ihr Holunderblüten schon einmal im Teigmantel gebacken? In manchen Gegenden ist das Rezept als Dessert sehr bekannt und in anderen nicht.

    Probiert es doch im Frühjahr mit frisch gesammelten Blüten aus.

  • Hustensaft Salbei-Zwiebel-HonigHustensaft schmeckt ja meist nicht so dolle. Aber naja. Wie bei allen Naturheilmitteln solltet ihr ausprobieren, ob es Euch hilft oder nicht.

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    Johanniskraut wächst 50 bis 90 cm hoch und blüht ab Juni. Meist findet man es an sonnigen und steinigen Standorten wie brachen Wiesen, an Waldwegen oder am Waldrand. 

    Wenn man die gelben Blütenblätter zwischen den Fingern zerreibt, dann färben sich die Finger rot. Das ist eines der Erkennungsmerkmale von Johanniskraut.  

  • JohanniskrautölJohanniskrautöl erhält im Laufe seiner Reifung eine leuchtend rote Farbe. Daher auch der Name Rotöl.

    Die Heilpflanze hat mehrere Wirkungen, u.a. antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend und schmerzstillend.

    Das Rotöl wird daher oft auf die Haut aufgetragen bei schlecht heilenden Narben, leichten Verbrennungen, Verspannungen, Muskelschmerzen u.ä.

  • LöwenzahnblütenhonigIm Frühjahr bis Sommer sieht man überall die leuchtend gelben Löwenzahnblüten.

    Besondern im Frühling kann man die frischen Blüten gut ernten und daraus einen leckeren Honig machen.

    Genau genommen ist es eigentlich Sirup.